Vektorkontrolle: Eindämmung der Chikungunya-Übertragung
Wird eine Chikungunya-Infektion vermutet, ist es wichtig vor allem innerhalb der ersten Erkrankungswoche weitere Mückenstiche zu vermeiden, damit das Virus nicht weiter übertragen wird [2]. Entscheidend ist auch die Eindämmung des Vektors: Die Reduktion der Brutstätten von Stechmücken durch regelmäßige Beseitigung von stehendem Wasser und die Förderung von Programmen zur Moskito-Eindämmung sind wichtige Maßnahmen, um einer starken Ausbreitung entgegenzuwirken [2].
Die Global Arbovirus Initiative zur Bekämpfung von Arboviren
Die WHO fördert die vom Chikungunya-Virus betroffenen Länder, um Maßnahmen zur Identifizierung von Chikungunya-Fällen zu entwickeln und diese aufrecht zu erhalten sowie mit der Umsetzung von Kommunikationsstrategien zur Eindämmung des Vektors [2].
Im Mai 2022 wurde die Global Arbovirus Initiative zusammen mit der Abteilung zur Kontrolle von vernachlässigten tropischen Krankheiten und der Abteilung für Immunisierung, Impfstoffe und Biologika in Kollaboration mit multisektoralen internationalen Partnern gegründet. Ziel ist die Eindämmung von Arboviren wie Chikungunya, Dengue, Gelbfieber und Zika (alle übertragen durch Stechmücken) durch Überwachung, Prävention, Vorbereitung und Forschung [4].