Eine Chikungunya-Virusinfektion geht in der Akutphase häufig mit plötzlichem hohem Fieber, Gelenkschmerzen, Hautausschlägen und Myalgie einher [1-5]. Aufgrund der ähnlichen Symptomatik kann eine Chikungunya-Infektion leicht mit anderen Tropenkrankheiten verwechselt werden [6,7]. Daher ist eine sichere diagnostische Abgrenzung mittels PCR-Test und serologischen Tests wichtig [5].

Die Symptome einer Chikungunya-Infektion erkennen

Typische Symptome einer akuten Chikungunya-Infektion sind plötzliches hohes Fieber (>39 °C); Gelenkschmerzen; Hautausschläge an Rumpf, Extremitäten, Handflächen, Fußsohlen und im Gesicht; Erschöpfung; Kopfschmerzen und Myalgie [1-5]. Aufgrund ähnlicher Symptomatik kann eine Chikungunya-Infektion leicht mit anderen, durch Mücken übertragenen Erkrankungen wie Malaria, Zika und Dengue verwechselt werden [6,7].

Diagnose einer Chikungunya-Virusinfektion.

Abbildung in Anlehnung an Tanabe 2018. [10] Ig, Immunglobulin; RT-PCR, reverse Transkriptase-Polymerase-Kettenreaktion.

Eine Chikungunya-Infektion diagnostisch abgrenzen

Die sichere Diagnosestellung einer Chikungunya-Infektion mittels diagnostischer Tests ist wichtig (Abb. 1): Eine Diagnosestellung erfolgt anhand einer Blutuntersuchung in einem Speziallabor. In der frühen Akutphase kann die Virus-RNA mittels RT-PCR-Test nachgewiesen werden. Im Anschluss an den Höhepunkt der Viruslast kann die Infektion indirekt mittels serologischen Nachweises von IgM- und IgG-Antikörper bestätigt werden [5].

Zur Differentialdiagnose sollte auf das Anhalten schwerer muskuloskelettaler Symptome geachtet werden [3,8]. Bei einer Erkrankung mit dem Dengue-Fieber kommt es eher zu Blutungen und einer Thrombozytopenie [3,8], während eine

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